Islamisierung der Bibel: Insider-Bewegungen und Muslim-gerechte Übersetzungen

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Dieser Beitrag ist eine Übersetzung des englischen Originals: „Islamizing the Bible: Insider Movements and Scripture Translations“ – und wurde erstmals veröffentlicht im Buch „Chrislam – How Missionaries Are Promoting An Islamized Gospel“, i2 Ministries Publishing © 2011

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Zum Author

Joshua Lingel ist Gründer und Präsident des Missionswerks i2 Ministries. Seine Tätigkeit umfasst die Rechtfertigung der christlichen Glaubenslehre (Apologetik) und die Ausbildung von Missionaren in verschiedenen sich schnell ausbreitenden Bewegungen in Asien, Afrika und Südamerika. In Zusammenarbeit mit der Mission Muslim World University entwickelte er eine audiovisuelle Schulungsreihe, mit der angehende Missionare direkt in ihren Kirchen auf ihren Dienst vorbereitet werden. Seit 1999 lehrt Joshua Lingel Apologetik als außerordentlicher Professor an der Biola Universität in Los Angeles, Kalifornien. Als Co-Direktor und akademischer Mentor betreute er Dokoranden Islamischer Studien im Rahmen von Scholars With A Dream (SWAD), einem Ausbildungsprogramm von Ravi Zacharias International Ministries. Joshua Lingel hat Philosophie, Religion und Ethik an der Talbot School of Theology in Los Angeles, Kalifornien, studiert und „Islamische Gesellschaft und Kultur“ an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Er ist Gründer und Mitverantstalter der Konferenzreihe „Insider Movements: A Critical Assessment“, auf Deutsch: Insider Bewegungen: eine kritische Beurteilung.

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Einführung

Wie oft gesagt wird, hängt der Erfolg einer Reihe von Diensten wie Gemeindegründung und Jüngerschaft davon ab, ob die Bibel in der jeweiligen Volkssprache verfügbar ist. Es liegt eine Vielzahl von Zeugnissen vor, wie dank Bibeln in der Muttersprache das Leben eines Menschens, einer Glaubensgemeinschaft bis hin zu einem Volksstamm oder einer gesamten Gesellschaft verändert wurde, indem ein kultureller und moralischer Zerfall aufgehalten oder in sein Gegenteil umgekehrt werden konnte. Es ist auch bekannt, welche Wirkung englische und deutsche Bibelübersetzungen nicht nur auf das geistliche Wachstum und die Moral dieser Kulturkreise entfalteten, sondern nachweislich auch auf den Rückgang des Analphabetismus und die Entwicklung einer gemeinsamen Schriftsprache förderten.

Ist die Bibelübersetzung einem schlechten Einfluss ausgesetzt, dann resultiert daraus eine direkte Bedrohung der lokalen Kirche; denn diese ist auf eine verlässliche und glaubwürdige Übersetzung von Gottes Wort angewiesen. Wie der Psalmist beklagte: Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was tut dann der Gerechte? (Psalm 11.3) Ich möchte diesen Bibelvers auf die Übersetzungsarbeit anwenden und festhalten: Wer die Bibelübersetzung einem schlechten Einfluss aussetzt, bedroht damit die Glaubensgrundlage für die Gläubigen dieser Sprachgruppe. Ich halte das Entgegenkommen und die Anpassung an muslimische Vorurteile, wie es aus Kreisen der Insider-Bewegung befürwortet und gelehrt wird, für einen derartigen schlechten Einfluss. Der Grund für diese Kompromisse liegt daran, dass Muslime biblische Konzepte wie Gott als Vater, Jesus als Sohn Gottes und den Heiligen Geist als Person der Dreieinigkeit verworfen werden. Übersetzer aus dem Kreise der Insider-Bewegung verwenden dann anstelle von „Sohn Gottes“ andere Begriffe, welche die ewige Sohnschaft nicht widergeben. Wem das recht (ist in seinen Augen), nennt dies beschönigend „Muslim-idiom translation“, wörtlich: Übersetzung in muslimischer Sprache. Wer sich gegen dieses Vorgehen sträubt, nennt dies meist „Muslim-compliant translation“ oder Muslim-gerechte Übersetzung. Dieser Begriff ist somit eher negativ belegt. Wie auch immer, es handelt sich bei diesem Vorgehen in der Übersetzungsarbeit nur um einen Teil von dem, was die Insider-Bewegung ausmacht.

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Postmoderner Zeitgeist, Übersetzungs- und Auslegekunst

Die jetzige Krise in der Übersetzungsarbeit lässt sich auf eine Reihe von Faktoren zurückführen. Ein Faktor, den ich erwähnen möchte, ist der Hang zu postmodernen Ansätzen in der Schriftauslegung. Über die letzten Jahrzehnte hat sich ein kleiner aber bedeutsamer Wechsel vollzogen. Theoretiker und Kritiker postmoderner Literatur verwenden andere Ansätze, um die Bedeutung einer Schrift festzumachen. Obwohl die Begriffe Autorität und Autor sprachlich verwandt sind, verliert der Autor immer mehr an Autorität. Es zeichnet sich eine Gewichtsverlagerung vom Autor zur Leserschaft ab: Die Auslegung orientiert sich weniger am Autor. Der Leserschaft hingegen wird ein immer größeres Gewicht beigemessen. Hat dieser Trend die Bibelübersetzung eingeholt? Das lässt sich vielleicht nicht so einfach zu beurteilen. Doch wenn Befürworter der Insider-Bewegung ihr Vorgehen verteidigen, stoßen wir genau auf dieses Argument: Die Empfindlichkeiten der muslimischen Leserschaft werden als Hauptgrund genannt, um Begriffe wie „Sohn Gottes“ wegzulassen und durch muslim-gerechte Begriffe zu ersetzen. „Messias“ und „Wort Gottes“ gelten als gleichwertige Begriffe, die aber in den Ohren der Muslime viel angenehmer klingen und darum in Muslim-gerechten Übersetzungen verwendet werden sollen.

Dr. Richard „Rick“ Brown, Übersetzungsberater bei SIL (www.sil.org, ursprünglich bekannt als „Summer Institute of Linguistics“), gilt als einer der prominentesten Befürworter eines solchen Wechsels in der Übersetzungsarbeit. Viele seiner Artikel wurden in entsprechenden Fachzeitschriften publiziert, wie z.B. im International Journal of Frontier Missiology (IJFM), einer Publikation der International Society for Frontier Missiology (ISFM), einer Organsiation von Global Frontier Missions (globalfrontiermissions.org, frontiers.org, frontiers.de etc.), und auch im Evangelical Missions Quarterly (EMQ), einer Publikation von Billy Graham Center ministries, welches zum Wheaton College gehört. Wer seine publizierten Artikel durchsucht, wird immer wieder auf das Verb „evoke“ (wörtlich: hervorrufen, erregen) stoßen . Hierbei handelt es sich um Rick Brown’s Lieblingswort, welches er benutzt, um zu beschreiben, welche Gefühle und Auffassungen in den Köpfen der Muslime aufsteigen, wenn ein bestimmter Begriff gebraucht wird. Der Begriff „Sohn Gottes“ wird von Muslimen als beleidigend und als störend empfunden. Dr. Brown argumentiert, dies sei in erster Linie ein Problem für die Übersetzer. Es stimmt, dass der Begriff „Sohn Gottes“ falsche Vorstellungen hervorrufen und zu Missverständnissen führen kann. Aber Dr. Brown will uns irgendwie weismachen, es gäbe eine bestimmte Liste möglicher Auffassungen und Reaktionen auf einen Begriff, was Verständnis und Gefühle betrifft. Mit anderen Worten, die muslimische Leserschaft kann es nur auf eine gewisse Weise verstehen und reagiert deshalb auch immer gleich, d.h. mit derselben Form von Ablehung. Was auch immer ein Leser, eine Leserin an Gedanken und Gefühlen mit sich bringt, wenn sie oder er an einen Text herangeht, bestimmt nach Ansicht von Dr. Brown die Grenze von dem, was ein Text aussagen kann. Mit dieser Annahme schliesst Dr. Brown die Mögichkeit aus, dass sich über die Zeit etwas ändern könnte. Sind die Glaubenssätze der Leserschaft unumstößlich oder in Stein gemeißelt? Wer freut sich, wenn Muslime diese veränderten Bibelübersetzungen in ihrer Sprache zwar lesen, sich aber ihre Denkweise, ihre Herzen keineswegs ändern?

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Jesus in seiner Neigung, anderen nahezutreten

Jesus hat sich nie gescheut, von seinen Zuhörern einschneidende Veränderungen zu fordern. Sowohl Johannes der Täufer als auch Jesus Christus begannen ihren öffentlichen Dienst mit dem Ruf zur Umkehr. Das war eine Aufforderung für einen grundlegenden Richtungswechsel. Wir können davon ausgehen, dass das vielen zuwider war. Die Begriffe „metanoeo“ (Verb) und „metanoia“ (Substantiv) werden meist mit „bereuen“, „Buße tun“, resp.  „Reue“, „Buße“ übersetzt und meinen eigentlich eine Änderung der Denkweise. Eine neue Denkweise führt folgerichtig zur einer Verhaltensänderung, einer neuen Grundhaltung, der Taten folgen, die ihr entsprechen; Änderungen im Beziehungsnetz mit neuen Verbindungen, die man eingeht, und anderen, die man vielleicht auflösen muss; einer neuen Zugehörigkeit mit neuen Treuepflichten.

Jesus benutzte zwar den Wortschatz der damaligen Umgangssprache, führte aber neue Ideen ein, die den herrschenden kulturellen Normen widersprachen und sich in manchen Fällen ausserhalb des Annehmbaren zu bewegen schienen. Dies führte letztlich auch dazu, dass die Menschen ihn kreuzigten. Seine Definition von Jüngerschaft setzt bekanntlich die Bereitschaft seiner Jünger voraus, ihr Kreuz auf sich zu nehmen, resp. es in Kauf nehmen, selbst gekreuzigt zu werden.

Lukas 9.23 Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach.

Lukas 14.27 und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.

Es ist wichtig, dass wir die Möglichkeit zulassen und es dem Wort Gottes erlauben, anderen nahezutreten. Wir versuchen natürlich unser möglichstes, eine unbegründete Verletzung eines anderen Menschen zu vermeiden. Es wäre aber nicht weise zu wünschen und auch nicht realistisch zu erwarten, dass sich nie jemand an irgendetwas stosse. Schließlich muss eine Botschaft mich treffen, wenn ich durch diese verändert werden soll. Wenn ein Wort uns zu keinem Zeitpunkt zu erschüttern vermag, dann handelt es sich wahrscheinlich nicht ums Wort Gottes. Wir müssen als sündhafte, abtrünnige Geschöpfe dem Lichte Gottes ausgesetzt werden, damit wir zur Einsicht kommen und zugeben, dass wir es nötig haben, Buße zu tun, von unserem Weg umkehren und einsehen, was an unserer Denkweise, an unserem Verhalten verkehrt war. Unter anderen Umständen ist eine wirkliche Buße oder Bekehrung gar nicht möglich. Es findet dann keine Umkehr statt, sondern es wird lediglich eine neue Idee zu einer bereits vorhandenen Idee hinzugefügt. Das nennt sich Religionsvermischung (Synkretismus).

Hat das Wort Gottes keine Kraft?

Die Annahme, „Sohn Gottes“ könne in Übersetzungen für eine hauptsächlich muslimische Leserschaft nicht auftauchen, wirft eine Reihe schwerwiegender Fragen auf. Die erste Frage betrifft die Kraft von Gottes Wort. Christen glauben an die kräftige und lebensverändernde Wirkung von Gottes Wort. Diese Kraft ist unabhängig von herrschenden kulturellen Normen, Auffassungen, Vorurteilen und Verpflichtungen, die gemacht wurden. Dr. Brown hingegen sagt, „die biologische Bedeutung dieses Begriffs (Sohn Gottes) und die Gotteslästerung, die damit in Verbindung gebracht wird, sind in den Köpfen der meisten Muslime so tief verankert, dass es unmöglich ist, diese einfach auszuradieren.“ Dies ist ein Zitat aus Rick Brown’s Artikel „Explaining the Biblical term „Son(s) of God“ in Muslim Contexts“, erschienen im IJFM 22(3):92. Dr. Brown fährt weiter und versichert, dass eine wörtliche Übersetzung des Begriffs die Muslime jeder Möglichkeit beraubt, die Botschaft der Rettung zu verstehen, noch bevor sie diese hören. Mit anderen Worten, der Koran ist der Bibel zuvorgekommen und hat diese überwunden, was die Aussagen zu Jesus Christus als Sohn Gottes angeht. Geben wir also auf, räumen wir die Niederlage ein und verzichten auf die biblische Lehre, die mit dem Begriff Sohn Gottes einhergeht? Sollten wir Gott nicht beim Wort nehmen und glauben, dass sein Wort nicht leer zurückkehrt?

Jesaja 55.10-11 Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel herabfällt und nicht dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und sie sprossen gemacht, und dem Sämann Samen gegeben und Brot dem Essenden: also wird mein Wort sein, das aus meinem Munde hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.

Nehmen wir das ernst, was der Apostel Paulus sagt, nämlich, dass er in der Kraft Gottes gekommen sei und nicht im Vertrauen auf seine Redegewandtheit?

1 Kor 1.17-18 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkündigen; nicht in Redeweisheit, auf dass nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

Ist das Wort Gottes nicht etwa lebendig? Arbeitet es etwa nicht an den Herzen derer, die es hören?

Hebräer 4.12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.

Gott ist durchaus in der Lage eine dramatische Veränderung in den Herzen derer herbeizuführen, die bis dahin Grundlagen des Glaubens verworfen hatten. Bedenken wir die vom heiligen Geist gewirkte Umkehr durch die Verkündigung des Apostels Petrus an Pfingsten. Die große Ernte von Seelen, die an diesem Tag eingefahren wurde, kam nicht daher, dass sich Petrus sorgfältig innerhalb bestehender Vorurteile seines Publikums bewegte. Ganz im Gegenteil! Die überzeugende Wirkung geschah kraft des Heiligen Geistes, welcher die Herzensaugen der Zuhörer auf Wahrheiten lenkte, die vorher verworfen oder übergangen wurden. Damals wie heute gilt: Wahrheit ist und bleibt das beste Gegengift zur Lüge.

„Sohn Gottes“ war akzeptabel für Paulus, der als Jude eine hohe Meinung vom Monotheismus hatte und alles strikt ablehnte, was im Bereich des Polytheismus anzusiedeln war, wie es beim Konzept der Sohnschaft vielleicht im Raume stand. Inwiefern unterscheidet sich diese Situation von der muslimischen Befindlichkeit in Bezug aufs Einsein von Allah? Die Juden des ersten Jahrhunderts hatten aber keine Hemmungen, den Begriff „Sohn Gottes“ in ihren Texten verwenden, obwohl die biologische Verwendung des Begriffs unbewusst noch mitschwingen mochte.

Muslime wissen sehr wohl, dass Sohnschaft nicht nur biologisch zu verstehen ist, und auch im übertragenen Sinn verwendet wird. Der Koran (Q2.177) spricht von „ibn ul sabeeli“, Sohn der Strasse, und meint damit einen Reisenden. Ich habe noch nie einen Muslim getroffen, der sich gegen diese Übersetzung wehrte. Selbstverständlich gehen Muslime in diesem Fall nicht  von einer biologischen Verwandtschaft zwischen Sohn und Strasse aus!

Ich denke viel mehr, der Grund für die Ablehnung der Sohnschaft hat mit dem zu tun, was der Begriff wirklich meint. Muslime wissen, dass der Anspruch Jesu, Sohn Gottes zu sein, etwas viel Größeres bedeutet und wesentlich mehr ist, als ein biologisches Kind zu sein, eine Behauptung, die wie auch Muslime wissen, in der Bibel nicht aufgestellt wird. Nein, Jesus beansprucht Gott dem Vater gleich zu sein. Der Sohn Gottes ist in Charakter und Wesensart gleich wie der Vater, Gott selbst. Muslime wissen, mit diesem Begriff beansprucht der Sohn Gottes Gott gleich zu sein, und deshalb verwerfen sie diesen Titel mit Vehemenz. Ironischerweise ist es genau der gleiche Grund, weshalb Jesus von den Juden verworfen wurde, als er den Titel vor dem jüdischen Hohen Rat, dem Sanhedrin, auf sich bezog.

Matthäus 26.62-66 Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts? Was zeugen diese wider dich? Jesus aber schwieg. Und der Hohepriester hob an und sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes! Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels. Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert, was bedürfen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört. Was dünkt euch? Sie aber antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig.

Der Sanhedrin forderte deswegen seinen Tod. Wenn Muslime wirklich die wahre Bedeutung dieses Titels verstehen, haben wir dann nicht viel mehr Grund, an diesem Titel nichts zu ändern?

Wenn gewisse Übersetzer  diesen Titel ändern möchten, dann gilt es den biblischen Sinn beizubehalten. Juden und Christen des ersten Jahrhunderts wussten, dass dieser Titel Jesus mit Gott gleichsetzte. Eine alternative Übersetzung müsste also diesem Anspruch genügen und die Gottheit Jesu Christi genauso deutlich hervorheben. Was Muslim-gerechte Übersetzer getan haben, bestand eigentlich darin, seinen göttlichen Anspruch mit einem Ehrentitel zu ersetzen. Der Islam kennt ebenfalls Begriffe wie Fürst, Messias, Sitz der Gnade oder Botschafter. (Der Islam verwendet z.B. den Titel Messias, misst ihm aber keine Bedeutung bei.) Diese Begriffe mögen eine Person ehren, begründen aber keinen Anspruch auf Gottheit. Es sind Titel, die den Propheten verliehen werden. So wird Jesus zum einfacheren Verständnis von Übersetzern vom Thron Gottes gestossen und auf die Stufe der Propheten herabgesetzt. Wenn Jesus Christus dem Isa des Korans gleichgesetzt wird, ist es da noch überraschend zu sehen, wie Muslime bereitwillig diese Übersetzungen lesen und sie den traditionellen und theologisch korrekten Übersetzungen vorziehen?

Nach dieser ersten schwerwiegenden Frage nach der Kraft von Gottes Wort wenden wir uns einem zweiten Fragenbereich zu: Geht beim Evangelisieren in erster Linie darum, eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln?

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Alles nur eine Frage der Strategie?

Befürworter muslim-gerechter Bibelübersetzungen sagen, der Titel „Sohn Gottes“ soll aus strategischen Gründen nicht verwendet werden, wenn man sich an ein vorwiegend islamisches Publikum richtet. Hier ist eine Klarstellung nötig: Die Bibel ist ein Buch des Bundes. Bibelübersetzungen sind ein wirksames Instrument, um unerreichten Volksgruppen das Evangelium zu bringen. Gleichzeitig gilt es zu beachten, dass alle Bücher der Bibel für Menschen geschrieben wurden, die mit Gott im Bund standen. Dies wird einem sofort klar, wenn wir z.B. die Briefe des Neuen Testaments betrachten: Beinahe alle waren an Glaubensgemeinschaften gerichtet. Doch selbst die Schreiber der Evangelien schienen sich an ein gläubiges Publikum zu richten. Ohne Zweifel bestand die Absicht auch darin, diese Geschichten mit Ungläubigen zu teilen. Wenn sich aber eine Übersetzung in erster Linie an Ungläubigen richtet, scheint es unausweichlich, dass die Übersetzer versuchten, sich an die Vorurteile und Neigungen ihrer Leserschaft anzupassen. Im Fall einer islamischen Leserschaft, deren Glaubenssätze im starken Gegensatz zur biblischen Lehre stehen, ist diese Versuchung umso größer.

Mehrere Probleme ergeben sich in diesem Fall. Der göttliche Ruf, sein Verhalten zu ändern, verstummt. Falls im Zuge der Evangelisation auch wirklich eine Glaubensgemeinschaft entstehen sollte, so hat diese keine Grundlage, die Dreieinigkeit Gottes zu begreifen. Die Übersetzer hindern das Verständnis, indem sie Begriffe anstelle von „Vater“, „Sohn“ und „Heiligem Geist“ verwenden, die es diesen jungen Gläubigen unmöglich machen deren wahre Bedeutung verstehen. Somit entsteht das Bedürfnis nach einer neuen Übersetzung, und zwar einer, die biblische Begriffe braucht, um biblische Konzepte und Lehren zu beschreiben, im Gegensatz zu Begriffen, die muslimische Vorstellungen widerspiegeln.

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Hat der Pragmatismus immer recht?

Ein dritter Fragenbereich dreht sich um die Grundlage der Übersetzungsarbeit: Diese scheint in erster Linie die Reaktion von Nicht-Christen zu sein. Muslime reagieren ablehnend auf die biblische Beschreibung von Sohnschaft. Deshalb, so wird argumentiert, müssen diese Begriffe weichen. Ein Samenkorn, das in die Erde fällt, mag viele Jahre brach liegen, bevor es Frucht hervorbringt. Es gibt viele Zeugnisse von Menschen, die zu einem späteren Zeitpunkt für Menschen völlig unerwartet auf den Ruf Gottes antworteten, nachdem sie anfänglich das Evangelium verworfen hatten, und lange nachdem die Bibel in ihrer Muttersprache vorhanden war. Gott handelt eben nicht immer sofort. Wenn eine Botschaft anfänglich keinen Anklang findet und sichtbare Ergebnisse ausbleiben, können wir daraus nicht schliessen, dass es nie zu einer Reaktion kommen wird. Bibelübersetzer lassen mit der Art, wie sie mit den Schriften umgehen, diese Möglichkeit gar nicht zu, dass Menschen zu einem späteren Zeitpunkt dem Ruf Gottes Folge leisten. Das Ziel der Bibelübersetzer scheint es sicherzustellen, dass ihre Übersetzungen Verbreitung finden. Dafür sind sie bereit, Abstriche zu machen, und entfernen störende Begriffe wie „Sohn Gottes“ aus den Schriften, um diese durch „etwas Verträglicheres“ zu ersetzen. Dabei nehmen in Kauf, dass sich der Sinn einer Bibelstelle verfälscht.

Wir sehen wie leichtfertig Hinweise auf Jesus als Sohn Gottes oder auf Gott den Vater entfernt werden. Wenn wir die Tragweite dieser Vorgehensweise beurteilen, dürfen wir eines nicht vergessen: den Grundsatz von Treue und Glauben. Wie kann die Glaubensgemeinschaft den Übersetzern trauen, dass sie redlich und anständig handeln? Woher nimmt die Kirche die Sicherheit, dass die Bibel getreu übersetzt wird? Wie können wir wissen, ob der Text nicht an Aussagekraft verliert, wenn er zu sehr an die religiösen Vorstellungen und Empflindlichkeiten jener Leute angepasst wird, welche den christlichen Glauben gar nicht teilen und biblische Kernaussagen sogar gezielt ablehnen? In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts geschah ein Großteil der Übersetzungsarbeit unter Volksstämmen, die eine animistische Weltanschauung vertraten. Obwohl Animismus sich deutlich vom Christentum unterscheidet, besteht nicht diese systematische Feindseligkeit gegenüber unverhandelbaren Kernaussagen der Bibel, wie wir sie im Islam und im Hinduismus vorfinden. Übersetzer, die unter animistischen Stämmen arbeiteten, gaben sich große Mühe, biblische Konzepte wie Geist, Gebet und Gott richtig zu übersetzen, um zu vermeiden, dass Inhalte falsch verstanden würden. Dabei zogen sie herrschende religiöse und kulturelle Normen in Betracht. Die Versuchung, die Botschaft selbst zu verändern, um Vorurteilen gegen Aussagen der Bibel zu begegnen, gab es damals nicht. Es ist keine Unstimmigkeit aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts überliefert, die vergleichbar wäre mit der Aufforderung, Sohn Gottes durch einen Begriff zu ersetzen, welcher die Beziehung Christi als Sohn zum Vater nicht widergibt.

Im Unterschied zu heute fühlte man sich damals verpflichtet, sich für Kernaussagen der Bibel stark zu machen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir bewusst oder unbewusst durch den Zeitgeist der Postmoderne beeinflusst werden. Dieser beeinflusst nicht nur die Auslegungspraxis, die wir oben angesprochen haben, sondern begünstigt auch Strömungen wie die „Emergent Church“, die kulturrelevante und sozialpolitisch in Erscheinung tretende Kirche. Zeitgenössische Christen hegen oft eine Form von Misstrauen gegenüber biblischer Lehre. Wir neigen dazu Widersprüche zuzulassen und fühlen uns beengt durch Lehrsätze. Wir möchten uns nicht abgrenzen. Aufgrund unterschiedlicher Lehrmeinungen soll es nicht zu Spaltungen kommen. Eine solche Haltung wird einerseits durch die Politik begünstigt und ist andererseits das Resultat von gesellschaftlichen Entwicklungen. Unverhandelbare Kernstücke unseres christlichen Glaubens und unserer Moral gibt es immer weniger. Mit anderen das Gespräch suchen wird zum Ziel der Verkündigung erklärt und verdrängt den Ruf zur Umkehr. Leider sind wir bereits soweit, dass im Zuge solcher Entwicklungen grundsätzliche biblische Wahrheiten versteckt und ungenau widergegeben werden. Damit wird ist die Wahrhaftigkeit von Gottes Wort in Frage gestellt. Die Fundamente des Glaubens werden vor unseren Augen zerstört. Was ist die Lösung? Eine gegenseitige Kontrolle zwischen Kirche und Mission mit Qualitätssicherung des Endprodukts und Überprüfung der Bibelübersetzung?

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Genauigkeit zählt!

Bibelübersetzer haben schon immer gesagt, dass drei Prinzipien zu berücksichtigen seien, die in einem Spannungsfeld stehen: Genauigkeit, Klarheit und Natürlichkeit der Sprache. Eine Sprache ist dann natürlich, wenn einem der Text nicht fremd vorkommt, selbst dann, wenn bislang unbekannte Konzepte vorgestellt werden. Klarheit bedeutet, der Text ist deutlich und verständlich, und zwar unabhängig davon, ob eine Aussage auch akzeptiert wird. Bibelübersetzer haben Jahrzehnte lang versichert, jede menschliche Sprache sei in der Lage, biblische Wahrheit zu vermitteln, auch wenn die Konzepte, die vorgestellt werden, der jeweiligen Kultur oder Religion fremd und in der jeweiligen Sprache nicht angelegt sind. Wer soll am Schluss entscheiden, ob eine Übersetzung die erforderlichen Eigenschaften von Klarheit und Natürlichkeit aufweist? Die höchsten Richter darüber sind die, welche diese Sprache sprechen; sie sind die Experten. Wenn man ihnen Schriftabschnitte zur Prüfung vorlegt, bilden sie Teil eines Kontrollumfelds, das der Qualitätssicherung dient. Es geht darum, Rechenschaft über die getane Arbeit abzulegen.

Aber welches sind die höchsten Richter über die Genauigkeit einer Übersetzung? Auch hier hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Die Methode, um die Genauigkeit zu prüfen, besteht nach wie vor darin, einen Übersetzungsberater beizuziehen. Dieser ist unabhängig von der Gruppe von Mitarbeitern, welche die Übersetzungsarbeit vornehmen. Das hat bis vor Kurzem gut funktioniert. Jetzt aber scheint es, dass Übersetzer wie Berater – und sogar einige Übersetzungsinstitute – dazu übergegangen sind, biblische Begriffe wie „Sohn“, „Sohn Gottes“ und „Vater“ zu umgehen. Könnte es sein, dass sie die theologischen Zusammenhänge selber nicht verstehen oder betrachten sie sich zuerst einmal als Sprachwissenschaftler und erst dann auch als Theologen? Mit dem Resultat, dass wir heute zweifeln, ob die Überprüfung durch Übersetzungsberater nach wie vor verlässlich und objektiv sei. Wie die alten Römer sagten: quis custodiet ipsos custodes? Wer wird die Wächter selbst überwachen? Wer überprüft, ob die Berater der ursprünglichen Bedeutung des Textes treu bleiben? Sollte dieser Prozess versagen, dann spielt sich ein Szenario ab wie beim Enron-Skandal. Enron’s Buchprüfer haben es verpasst, die Finanzpraktiken ihrer Auftraggeberin objektiv zu beurteilen. Doch genau dies wäre ihre vertragliche und moralische Verpflichtung gewesen! Gehen wir jetzt denselben Weg in Sachen Bibelübersetzung?

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Rechenschaft ablegen!

Der Ruf nach mehr Aufsicht und einer besseren Überwachung der Übersetzungsinstitute wird laut. Die Forderung nach Verantwortlichkeit beinhaltet, dass die Gültigkeit von Übersetzungen öffentlich unter Beweis gestellt wird. Die erweiterte Missionsgemeinschaft könnte dies umsetzen, in dem sie Rückübersetzungen von der Mundart in die jeweilige Nationalsprache verlangen. Berater nutzen diese Methode, um die Genauigkeit einer Übersetzung sicherzustellen. Diese Rückübersetzungen könnte man z.B. bei den Übersetzungsinstituten und den Verlagen hinterlegen, um sie öffentlich zugänglich zu machen; insbesondere auch für Theologen, welche die theologischen Zusammenhänge von Entscheidungen, die in der Übersetzungsarbeit getroffen werden, aufzeigen können.

In Galater 4.4-6 erscheint zum Beispiel vier Mal „Söhne“ oder „Sohn“ und zwei Mal „Vater“. Wie wird dies übersetzt?

Galater 4.4-6 als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, damit er die loskaufte, die unter Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!

Uns was ist mit der Taufe Jesu in Matthäus 3 und der Verklärung in Matthäus 17? Hier spricht Gott selbst und bezeichnet Jesus als seinen Sohn.

Matthäus 3.17 Und siehe die Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, and dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Matthäus 17.5 Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört!

In Offenbarung 2 wird gesagt, der Sohn Gottes habe Augen wie Feuerflammen. Wie wird Sohn Gottes hier übersetzt?

Offenbarung 2.18 Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Dies sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und Füsse gleich glänzendem Erz.

Müssen wir ein Kontrollumfeld aufrichten, um der Warnung in Offenbarung 22 Rechnung zu tragen?

Offenbarung 22.18-19 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind, und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

Es ist üblich, dass Übersetzungsinstitute und kirchliche Organisationen ihre Finanzbuchhaltung offenlegen. Ich wünschte es wäre nicht nötig, eine ähnliche Form der Offenlegung in der Übersetzungsarbeit zu verlangen, wie z.B. freien Zugang zu Rückübersetzungen, damit Übersetzungsinstitute rechenschaftspflichtig bleiben, was die Genauigkeit der Übersetzung angeht. Wenn aber die Qualität des Endproduktes und somit die Wahrhaftigkeit von Gottes Wort auf dem Spiel steht, dann ist der Zeitpunkt wohl gekommen, um ein solches Kontrollumfeld aufzurichten und die Qualität zu sichern.

Ich bezichtige Übersetzer der Verfälschung, also muss ich meine Anschuldigungen belegen. Nachfolgend einige Beispiele von Veränderungen, die vorgenommen wurden. Mazhar Mallouhi publizierte „The Correct Meaning of the Gospel of Christ“, was auf Deutsch so viel heisst wie „die wirkliche Bedeutung des Evangeliums Christi“. Diese 2008 bei Dar al-Farabi, Beirut, Libanon erschienene Übersetzung umfasst die Evangelien und die Apostelgeschichte. Die Beispiele zeigen, wie Mallouhi, ein großer Befürworter von Ansätzen der Insider-Bewegung, Begriffe wie „Vater„ und „Sohn“ streicht und mit Begriffen ohne familiären Bezug ersetzt. Weitere Beispiele anhand der bengalischen Bibelübersetzung „The Lives of the Prophets“ (wörtlich: die Leben der Propheten) und der malaysischen Übersetzung „Shellabear Revision“, die nach William Girdlestone Shellabear, einem Methodistischen Missionar des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, benannt ist.

Der Leser, die Leserin, ist eingeladen, sich anhand der Rückübersetzungen selbst ein Bild davon zu machen, ob diese Muslim-gerechten Übersetzungen dem Verständnis des dreieinigen Gottes der Bibel abträglich sind oder nicht.

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Bibelstelle Elberfelder Mallouhi-Rückübersetzung Mallouhi-Backtranslation
       
Matthäus 5.16 euren Vater, der in den Himmeln ist Gott, dein oberster Beschützer God, your supreme guardian
 
Matthäus 5.45 …damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist; Wächter Gottes Guardians of God
Matthäus 5.48 …wie euer himmlischer Vater vollkommen ist Gott, dem Höchsten God, Most High

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Die bengalische Bibelübersetzung „The Lives of the Prophets“ verzichtet auf „Sohn Gottes”

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Bibelstelle Elberfelder Bengali-Rückübersetzung Bengali-Backtranslation
       
Lukas 1.32, 35 Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilig, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Der Geist Gottes wird auf dich herabkommen und dies ist der Beweis, dass dieses Kind der verheißene Erlöser ist, welcher für immer herrschen wird. The Spirit of God will come down upon you and this thing is the proof that this child is the awaited Christ who will rule forever
Lukas 4.3 Und der Teufel sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Steine, dass er Brot werde. Wenn du wirklich der Messias von Gott, dem Höchsten, bist, dann befehle diesen Steinen sie sollen Brot werden. If you are truly the Messiah of the Most High God, command these stones to become bread
 
Lukas 4.9 Und er führte ihn nach Jerusalem und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich von hier hinab; Danach brachte Satan ihn nach Jerusalem und stellte ihn an den Rand des Gotteshauses. Wenn du wirklich der Messias Gottes bist, dann wirf dich hinunter von hier oben. Afterward, the Devil took Him to Jerusalem and stood Him on the edge of the House of God. If you are truly the Messiah of God, throw yourself down from up here.
 
Lukas 8.28 Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, Sohn Gottes, des Höchsten? O…o… Jesus… o, Messias Gottes des Höchsten… Was willst du von mir? Oh… oh… Jesus… oh Messiah of the most high god… what do you want from me?
 
Lukas 9.35 Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn höret! Dies ist der geliebte Messias, den ich gesandt habe, höret und gehorchet ihm! This is the beloved Messiah whom I have sent, so listen to Him and obey Him
 
Lukas 22.70 Du bist also der Sohn Gottes? Also bist du der Messias Gottes? Then you are the Messiah of God?

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Die bengalische Bibelübersetzung „The Lives of the Prophets“ verzichtet auf „Gott den Vater“

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Bibelstelle Elberfelder Bengali-Rückübersetzung Bengali-Backtranslation
       
Lukas 6.36 Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist Sei barmherzig, wie auch euer Beschützer barmherzig ist. Be merciful, as your Guardian is merciful.
 
Lukas 9.26 Denn wer irgend sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird der Sohn des Menschen sich schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel Jene die beschämt sind wegen mir und meinem Wort, denen gegenüber wird  er auch beschämt sein, wenn der Menschensohn kommt mit seiner eigenen Herrlichkeit und der Gottes und seiner heiligen Engel Those who are shameful with me and my word, he too would be shameful with them, when the son of Man would come with the glory of his own and God and his holy angels
 
Lukas 11.2 Wenn ihr betet, so sprecht: Vater [unser], geheiligt werde dein Name; dein Reich komme; Wenn ihr betet, sagt: Unser liebender himmlischer Herr When you pray say: Our loving heavenly Lord
 
Lukas 11.13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Wenn ihr böse seiend wisst, euren Kindern gute Gaben zu geben, wieviel mehr ist das wahr vom Herrn der Welt, der seinen Heiligen Geist gibt den Leuten, die ihn fragen If you being evil, know how to give your children good gifts, then how much more is it true of the Lord of the world who gives His Holy Spirit to the people who ask Him?
 
Lukas 22.28-30 Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen; und ich verordne euch, wie mein Vater mir verordnet hat, ein Reich, dass ihr esst und trinkt an meinem Tisch in meinem Reich und auf den Thronen sitzt, die zwölf Stämme Israels zu richten. Ihr, die ihr geduldig wart mit mir in meinen Prüfungen, ich werde euch das Recht geben, zu essen und zu trinken am Tisch im Königreich, welchen Gott der gelobte und höchste mir vermacht hat. You who were patient with Me in My trials, I will give you the right to sit and eat and drink at the table in the kingdom that God the praised and most high has bestowed upon Me.
 
Lukas 22.42 Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe! O Herr… Falls es Dein Wille ist, nimm diese Anstrengung oder dieses Leiden weg von mir, Aber, O Herr, gemäß Deinem Willen und nicht Meinem Willen Oh Lord… If it’s Your will, take this effort or suffering away from me. But oh Lord, by Your will and not My will.
     
Lukas 23.34 Vater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun. O Herr, vergib ihnen. Sie wissen nicht was sie tun. Oh Lord, forgive them. They don’t know what they are doing.
     
Lukas 23.46 Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! O Herr… O Herr, ich übergebe Meinen Geist in Deine Hände. Oh Lord… oh Lord, I surrender My Spirit into Your hands.
     
Lukas 24.49 Ich sende die Verheissung meines Vaters auf euch. Ihr aber, bleibt in der Stadt, bis ihr bekleidet werdet mit Kraft aus der Höhe! Und ich werde den Heiligen Geist zu euch senden; so bleibt hier bis diese Kraft vom Himmel zu euch kommt entsprechend der Verheißung Gottes. And I will send the Holy Spirit to you, so remain here until this strength from heaven comes to you according to God’s promise.
 
Matthäus 28.18-20 Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Gott hat mir alle Macht in Himmel und auf der Erde gegeben; so geht und erzählt den Menschen von allen Nationen die Botschaft der Rettung, sodass sie meine Nachfolger werden… und taufe sie mit Wasser im Namen Gottes und seines Messias und des Heiligen Geistes. Und lehre sie all dies zu tun, was ich euch befohlen habe. Und ihr könnt sicher sein, dass ich mit euch bin alle Tage bis zum Ende der Welt God has given Me all authority in heaven and on earth, so go and tell the people from all the nations about the message of salvation so that they may be My followers… and baptize them with water in the name of God and His Messiah and the Holy Spirit. And teach them to do all that I commanded you to do. And be sure that I am with you all the days until the end time.

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Die bengalische Bibelübersetzung „The Lives of the Prophets“ verzichtet aufs „Kreuz““

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Lukas 9.23-24 Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach! Wer mit mir kommt, muss sich selber verleugnen und Verfolgung ertragen um meinetwillen. Anyone who comes with Me must deny himself and bear persecution for My sake.

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Malaysische Bibelübersetzung „Shellabear Revision“ verzichtet auf “Sohn Gottes”

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Bibelstelle Elberfelder Malay-Rückübersetzung Malay-Backtranslation
       
Lukas 1.32, 35 Dieser wird gross sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.

Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilig, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.

Er wird groß sein und bekannt sein als Fürst Gottes des Höchsten. Gott unser Herr wird ihm den Thron Davids vermachen, seines Vorfahren. Der Engel antwortete, „Der Heilige Geist wird auf dich herabkommen, und die Kraft Gottes des Höchsten wird dich bedecken. Deswegen wird das heilige Kind, das geboren wird, bekannt werden als Fürst Gottes. He will become majestic and known as the prince of God the Most High. God our god/Lord will bestow the throne of David, his ancestor to him. The angel answered, “The Holy spirit will descend over you, and the power of God most high will shelter/cover/protect you. Because of that, holy child that will be born and known as the prince of God
 
Lukas 4.3 Und der Teufel sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich zu diesem Steine, dass er Brot werde. Der Teufal kam zu ihm und sagte, „Wenn du der Fürst Gottes bist, befehle diesen Steinen, Brot zu werden.“ The Devil came to him and said, „If you are the prince of God, order these stones to become bread.“
 
Lukas 8.28 Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesu, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, quäle mich nicht. Als er Jesus sah, kniete er vor ihm nieder und sagte mit lauter deutlicher Stimme, „Wieso belästigst du mich, Jesus, Fürst Gottes des Höchsten? Ich bitte dich foltere mich nicht. When he saw Jesus, he knelt before him and said with a loud clear voice, „Why do you bother me, Jesus, prince of God Most high? I ask you don’t torture me.”
 
Lukas 4.9 Und er führte ihn nach Jerusalem und stellt ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich von hier hinab; Der Teufel brachte Jesus nach Jerusalem und stellte ihn auf den höchsten Punkt auf dem Tempel und sagte zu ihm, „Wenn du der Fürst Gottes bist, dann spring hinunter.“ The devil brought Jesus to Jerusalem and placed him on top of the highest place of the temple and said to him, „If you are the prince of God jump down.“
 
Lukas 9.35 Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn höret! Dann hörte man eine Stimme aus der Wolke sagen, „Dies ist mein Fürst, den ich erwählt habe. Hört auf seine Worte.“ Then a voice was heard from the cloud saying, “This is my prince who I’ve chosen. Listen to his words.”
 
Lukas 22.70 Du bist also der Sohn Gottes? Sie alle fragten, „Ist es so, du bist der Fürst Gottes? They all asked, „is it so you are the prince of God?“
 
Lukas 6.36 Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist Du sollst Sympathie empfinden und Mitleid wie dein Vater Sympathie und Mitleid empfindet [Dem Übersetzer kommt kein einziges Wort und kein Satz in den Sinn, um Gottes Barmherzigkeit zu beschreiben, weil die Malaysische Kultur diese Vorstellung nicht kennt.] You should feel sympathy and pity like your Father feels sympathy and pity.
 
Matthäus 28.18-20 Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Jesus sagt zu ihnen, „Alle Macht wurde mir übergeben im Himmel und auf der Erde. Deswegen geht und macht alle Nationen zu meinen Nachfolgern. Tauft sie im Namen des Vaters, des Fürsten und des Heiligen Geistes. Jesus said to them, „All power has been handed over to me in heaven and earth. Because of this, go make all races my followers. Baptize them with the name of Father, prince and Holy Spirit.”
 
Johannes 12.23 Jesus aber antwortet ihnen und spricht: Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde. Jesus sagte zu ihnen, „die Zeit ist schon gekommen für den Fürst des Fleisches verherrlicht zu werden.“ Jesus said to them, „the time has already come for the Prince of Flesh to be glorified.“

 

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